Aktuelles und Zukunftsprojekte

Im Herbst 2020 wird Julia Kleiter in Hamburg wieder als Donna Anna in Don Giovanni zu hören sein.

2021 sind eine Tournée mit Così fan tutte mit dem Basler Kammerorchester, ihr Partiedebüt als Gräfin Madeleine in Strauss’ Capriccio in Zürich sowie eine Serie von Die Meistersinger von Nürnberg an der Bayerischen Staatsoper München geplant. Im November wird sie ihr Partiedebüt als Cordelia in Reimanns Lear an der Mailänder Scala geben.

 

 

 

Zu ihren Konzertplänen zählen 2020 u.a. Mendelssohns Lobgesang in Madrid, Beethovens Missa Solemnis in Duisburg sowie Beethovens 9. Symphonie in Berlin, Hamburg und mit dem West-Eastern Divan in Bonn, Brüssel und Warschau. 2021 wird sie u.a. in Lissabon mit Mahlers 4. Symphonie zu hören sein.

Liederabende sind u.a. in Barcelona und in der Wigmore Hall in London geplant. 

 

 

 
 
 
 

 

Musikalische Ausbildung

Die Sopranistin Julia Kleiter stammt aus Limburg an der Lahn in Deutschland. Ihre erste musikalische Ausbildung erhielt sie im Limburger Domchor und der Mädchenkantorei, der sie im Alter von sechs Jahren beitrat. Sie studierte Gesang an den Musikhochschulen in Hamburg und Köln bei Professor William Workmann und Professor Klesie Kelly-Moog.

Schon während Ihrer Ausbildung machte sie sich einen Namen als Konzertsängerin und wurde im Jahr 2003 von Semyon Bychkov als 1.Magd in Strauss´ "Daphne" für mehrere Konzertreisen und eine CD-Aufnahme engagiert.

 
 
 
 

 

Opernengagements

Ihr Operndebüt gab sie im Jahr 2004 als Pamina in Bob Wilson´s "Zauberflöte" an der Opera Bastille Paris unter Jiri Kout.

Es folgten weitere Engagements als Pamina in Madrid und Paris unter Mark Minkowski, als Papagena in Reggio Emilia, Ferrara und Modena unter Claudio Abbado, Xenia  in "Boris Godunov" unter Semyon Bychkov in Florenz und ihr Debüt mit dem Opernhaus Zürich als Guinia in Johann Christian Bach´s "Lucia Silla" unter Theodor Guschelbaur in Winterthur.

Nach Zürich wurde sie im Jahr 2006 als Serpetta in Mozart´s "La finta giardiniera"  unter Nikolaus Harnoncourt engagiert, mit dem sie seither viele musikalische Projekte erleben durfte (Pamina in Zürich, Ilia in "Idomeneo" in Graz und Zürich so wie zahlreiche Konzerte, wie zum Beispiel Ihre erste "c-Moll Messe" von Mozart).

Es folgten zwei weitere Debüts: Susanna in "Le nozze di Figaro" in Verona und Reggio Emilia und Celia (Mozart´s "Lucia Silla") unter Thomas Netopil und der Regie von Jürgen Flimm am Teatro La Fenice in Venedig und bei den Salzburger Festspielen.  Im gleichen Jahr war sie dort ebenfalls in einem Konzert von Mozart´s "Betulia liberata" als Amital unter Christoph Poppen und einem weiteren Konzert (Mozart: "Vesperae de solennes de confessore" ) unter Riccardo Muti zu hören. 

Auch in 2006 sang sie die Pamina unter Claudio Abbado beim Edinburgh Festival. Weitere wichtige Opernengagements waren Sophie in "Der Rosenkavalier" in Zürich unter Franz Welser-Möst, in Dresden unter Fabio Luisi und an der Deutschen Oper Berlin unter Donald Runnicles. Zdenka in "Arabella" ebenfalls in Zürich und Berlin, Marzelline in "Fidelio" unter Claudio Abbado in Reggio Emilia, Madrid und Baden-Baden; ausserdem in einer Neuproduktion an der Opera Bastille in Paris,  Ännchen in "Der Freischütz" unter Thomas Hengelbrock und Bob Wilson´s Regie in Baden-Baden, Euridice (Gluck´s "Orfeo ed Euridice") ebenfalls unter Thomas Hengelbrock in Paris und ihr Debüt an der Metropolitan Opera New York als Pamina unter Adam Fischer.

 

 

Im Jahr 2012 gab sie ihr Debut an der Chicago Lyric Opera als Almirena in Händel´s "Rinaldo" unter Harry Bicket, Zdenka in "Arabella" unter Phillip Jordan in Paris und Pamina zur Saisoneröffnung der Salzburger Festspiele unter Nikolaus Harnoncourt.

In Mai 2013 sang sie Ihre erste Donna Elvira in Mozart´s "Don Giovanni" am Opernhaus Zürich unter der Regie von Sebastian Baumgarten und dem Dirigat von Fabio Luisi. Ausserdem feierte sie einen grossen Erfolg in der Tonhalle Zürich als Peri in Robert Schumann´s Werk "Das Paradies und die Peri" ebenfalls unter Fabio Luisi.

Im Jahr 2014 sang sie erneut  die Pamina an der Opera Bastille Paris unter Philippe Jordan und im Festspielsommer des gleichen Jahres in Salzburg war sie als Emma in Schubert´s "Fierabras" unter dem Dirigat von Ingo Metzmacher und der Regie von Peter Stein zu hören.

2015 und 2016 folgten Rollendebuts als Figaro-Contessa und Fiordiligi am Opernhaus Zürich, Eva in Wagner´s "Meistersinger" an der Staatsoper Berlin unter Daniel Barenboim und später in Paris unter Phillipe Jordan. Die Fiordiligi sang sie auch im Sommer 2016 bei den Salzburger Festspielen unter Ottavio Dantone.

Wichtige Stationen der jüngsten Vergangenheit waren ihr Debüt am Royal Opera House Covent Garden in London als Contessa in Le Nozze di Figaro unter John Eliot Gardiner, ; Ilia in Idomeneo an der Mailänder Scala unter Diego Fasolis, Donna Anna in halbszenischen Aufführungen Don Giovanni mit dem Basler Kammerorchester u.a. in Hamburg und Paris und in einer Neuproduktion an der Hamburgischen Staatsoper, Agathe in Der Freischütz in Dresden und an der Mailänder Scala und Lisa in "Das Land des Lächelns" an der Oper Zürich unter Fabio Luisi.

 

 

 

 
 
 
 

 

Lied und Konzert

Als Konzertsängerin ist Julia Kleiter vor allem mit  Werken von Bach, Händel und Mozart aufgetreten. In diesem Repertoire war sie in vielen wichtigen Konzertsälen auf der ganzen Welt zu hören unter Dirigenten wie Helmuth Rilling, René Jacobs, Jeffrey Tate, Ingo Metzmacher, Marc Minkowski, Nicolas McGegan, Claudio Abbado, Riccardo Muti, Nikolaus Harnoncourt, Philippe Jordan, Fabio Luisi und Zubin Metha.

Eine grosse Leidenschaft gilt dem Liedrepertoire: Mit vielen verschiedenen Programmen zusammen mit dem Pianisten Michael Gees  war die Sängerin zum Beispiel  im Wiener Musikverein, im Mozarteum in Salzburg bei der Schubertiade Schwarzenberg, der Styriarte Graz und dem Lucerne Festival zu hören.

Eine Reihe von Konzerten mit Wolf´s Italienischem Liederbuch sang sie gemeinsam mit Christoph Prégardien und dem Pianisten Hilko Dumno. Hiervon liegt eine viel gepriesene Aufnahme bei Challenge Classic vor, die im Jahr 2011 für den Gramophone Award und den BBC Music Magazine Award nominiert war. 

Im Februar 2020 wurde bei dem Label Hyperion eine Aufnahme mit Liszt-Liedern zusammen mit dem Pianisten Julius Drake veröffentlicht.

 

 

 
 
 
 

 

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